Risikofaktoren für Sodbrennen: Ernährung, Stress und mehr
Artikel Zusammenfassung
Sodbrennen kann in ganz unterschiedlichen Situationen auftreten: nach einer üppigen Mahlzeit oder in stressigen Zeiten. Neben der Ernährung können auch Stress, das Körpergewicht und bestimmte Arzneimittel Beschwerden begünstigen. In diesem Artikel schauen wir genauer auf alltägliche Umstände, die mit Sodbrennen zusammenhängen können.
Sodbrennen & Ernährung
Ob Pizza, Burger oder Braten: Nach einer großen oder besonders reichhaltigen Mahlzeit kann sich Sodbrennen beim Essen oder kurz danach bemerkbar machen. Entscheidend ist jedoch nicht nur, was auf dem Teller liegt. Auch die Portionsgröße, das Tempo und der Zeitpunkt einer Mahlzeit können beeinflussen, wie dein Magen darauf reagiert. Sehr große Portionen, hastiges Essen und späte, schwere Mahlzeiten werden häufig mit Sodbrennen in Verbindung gebracht. Auch ein höheres Körpergewicht gilt als möglicher Risikofaktor.
Zu den häufigen Ernährungsfaktoren gehören:
- Große Portionen
- Hastiges Essen
- Späte, schwere Mahlzeiten
- Fett- und zuckerreiche Lebensmittel
- Scharf gewürzte Speisen
Kaffee, Alkohol und Nikotin können Beschwerden ebenfalls auslösen oder verstärken. Nicht jede dieser Gewohnheiten führt bei allen Menschen zu Sodbrennen. Treten Beschwerden jedoch wiederholt nach bestimmten Mahlzeiten, Getränken oder Esssituationen auf, kann dies auf einen persönlichen Auslöser hinweisen.
Wenn du ein solches Muster erkannt hast, kann es sinnvoll sein, deine Essgewohnheiten schrittweise anzupassen. Sehr fettreiche Speisen könntest du zum Beispiel seltener wählen und durch frisch zubereitete Gerichte mit eiweißreichen Zutaten ersetzen. Kleinere, über den Tag verteilte Portionen können außerdem angenehmer sein als wenige große Mahlzeiten.
Was kannst du bei Sodbrennen essen?
Es reicht nicht immer aus, nur darauf zu achten, nicht zu fettig zu essen. Auch die Auswahl der Lebensmittel und die Art ihrer Zubereitung können eine Rolle spielen. Für kleinere Mahlzeiten kann es zum Beispiel praktisch sein, frisch zu kochen, Portionen vorzubereiten und bei Bedarf einzufrieren. Stark verarbeitete oder industriell hergestellte Produkte lassen sich dabei möglichst seltener wählen.
Lebensmittel, die gut zu einer fettärmeren Ernährung passen können, sind zum Beispiel:
- Vollkornbrot, Reis oder Nudeln
- Mildes Obst wie Bananen
- Fettarme Milchprodukte
- Mageres Fleisch oder Fisch
- Gemüse wie Möhren, Brokkoli oder Pilze
- Verschiedene Nusssorten
- Getränke ohne Kohlensäure
Sodbrennen & Stress
Nicht nur die Ernährung kann auf den Magen schlagen. Auch Stress kann sich bemerkbar machen: Termindruck im Job, familiäre Belastungen oder Sorgen um die Zukunft können im wahrsten Sinne des Wortes zum „Dauerbrenner“ werden. In belastenden Situationen setzt der Körper die sogenannte „Fight-or-Flight“-Reaktion in Gang - eine natürliche Reaktion, die uns früher helfen sollte, Gefahren schnell zu bewältigen.
Hält die Anspannung über längere Zeit an, kann sie die Verdauung beeinträchtigen. Sodbrennen kann dann in stressigen Phasen stärker auffallen oder häufiger auftreten. Es kann deshalb hilfreich sein, darauf zu achten, ob die Beschwerden mit anhaltendem Stress zusammenfallen.
Sodbrennen durch Medikamente?
Bestimmte Arzneimittel können bei manchen Menschen mit Sodbrennen zusammenhängen. Dazu zählen zum Beispiel einige Schmerz- und Rheumamittel. Sie können die Funktion des Schließmuskels zwischen Magen und Speiseröhre beeinträchtigen, sodass Magensäure leichter zurückfließen kann.
Wenn Beschwerden nach Beginn oder einer Änderung der Behandlung auftreten, sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt darüber. Setze verordnete Arzneimittel nicht eigenständig ab und ändere die Dosierung nicht ohne ärztlichen Rat.
Sodbrennen: Häufige Risikofaktoren
- Große Portionen und hastiges Essen
- Fett- und zuckerreiche oder scharf gewürzte Speisen
- Kaffee, Alkohol und Nikotin
- Körpergewicht
- Stress und anhaltende Belastungen
- Bestimmte Arzneimittel
Was kann bei Sodbrennen helfen?
Bei gelegentlichem Sodbrennen können rezeptfreie Produkte aus der Apotheke, wie Maaloxan®, helfen. Maaloxan® enthält die Wirkstoffe Algeldrat und Magnesiumhydroxid und wirkt direkt im Magen: Es neutralisiert überschüssige Magensäure und schützt die empfindliche Magenschleimhaut. Dadurch können Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden wie Magenschmerzen gelindert werden.
Erfahre mehr über Behandlungsmöglichkeiten und hilfreiche Tipps bei Sodbrennen.
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